CLEVI, der „Gamechanger“ in der koreanischen KI-Branche, entwickelt eine eigene Plattform auf Basis einer groß angelegten generativen KI namens „Ivy“
Die CLEVI Co., Ltd. gab bekannt, dass sie den Open-Beta-Service ihrer selbst entwickelten groß angelegten generativen KI „Ivy“ startet, die auf LLM-Technologie (Large Language Model) basiert.
Das koreanische Start-up CLEVI hat seine eigene groß angelegte generative KI „Ivy“, die auf LLM-Technologie (Large Language Model) basiert, offiziell auf den Markt gebracht. Als leistungsstarkes und kostengünstiges Modell bietet Ivy herausragende Effizienz und Performance sowie Schlussfolgerungsfähigkeit, spezialisierte Agentenfunktionen und eine hohe Befolgungsrate von Anweisungen. Während Korea bisher im KI-Markt angesichts der Dominanz von OpenAI in den USA und DeepSeek in China keine nennenswerten Erfolge erzielen konnte, hat das koreanische Start-up CLEVI mit der offiziellen Einführung der groß angelegten generativen KI „Ivy“ bewiesen, dass auch unser Land KI mit eigener Technologie entwickeln kann.
Ivy bietet leistungsstarke Funktionen wie △Echtzeit-Lernen und -Anpassung △Verarbeitung mehrerer Datentypen △Code-Interpreter △Erstellung von Expertenmodellen und △ein Agenten-Unterstützungssystem und kann daher in verschiedensten Bereichen eingesetzt werden – von privaten Nutzerinnen und Nutzern bis hin zu Unternehmen.
CLEVI-CEO Lee Hwan-ho interessierte sich bereits vor der Gründung des Unternehmens im Jahr 2022 für den Bereich KI und setzte seine Forschung und Entwicklung fort. Auch nach der Unternehmensgründung entwickelte er trotz begrenzter finanzieller Mittel über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren erfolgreich ein eigenes Modell – von der Vortrainingsphase an und mithilfe einer effizient konzipierten Trainingspipeline. Nach Angaben des Unternehmens beliefen sich die Entwicklungskosten für das Modell auf etwa 1,5 Milliarden Won, während die durchschnittlichen monatlichen Betriebskosten rund 10 Millionen Won betragen. Dies dürfte einen Durchbruch darstellen, der zur Lösung des KI-Kostenproblems beitragen kann, mit dem sich Unternehmen auseinandersetzen.
CEO Lee Hwan-ho betont, dass das Modell „Ivy“ aufgrund seiner hohen Effizienz und Performance das Problem lösen kann, das als Nachteil generativer KI gilt: „Ein PoC ist einfach, aber eine vollständige Umsetzung gelingt nicht.“ Dadurch können Unternehmen wiederkehrende und ineffiziente Aufgaben von der KI erledigen lassen, Personalkosten und andere Ausgaben senken und ihre Produktivität steigern.
CLEVI hat eine innovative Technologie eingeführt, die auf einer automatisierten, containerbasierten Bereitstellung von Trainingsknoten basiert, um die Entwicklungskosten für KI zu minimieren und den Entwicklungsprozess effizient zu verwalten. Bemerkenswert ist auch die erhebliche Kostenreduzierung durch die effiziente Gestaltung der Trainingspipeline und die Optimierung des Kommunikationsnetzwerks zwischen den Knoten.
Das Modell „Ivy“ zeichnet sich durch die Entwicklung eines Mixture of models für effizientes Modelltraining und -betrieb aus. Dabei wurden kleine Modelle entwickelt und durch Destillation sowie Zusammenführung in ein Modell integriert. Zusätzlich wurden Erweiterungen der Attention und der Layer eingesetzt, um Modelle zusammenzuführen, sowie Verbesserungen des Routings, um effiziente Modelle zu entwickeln. Hervorzuheben ist auch die Unterstützung zahlreicher Sprachen weltweit – nicht nur Englisch und Koreanisch – durch mehrsprachiges Training und die Optimierung von Embeddings.
Insbesondere vor dem Hintergrund des intensiven Wettbewerbs um technologische Kompetenz im Bereich KI zwischen Open AI in den USA und DeepSeek in China sorgt die inländische Large-Scale-Generative-KI „Ivy“ in der Branche für großes Aufsehen, da sie in verschiedenen Benchmark-Tests höhere Ergebnisse als die beiden bisherigen Modelle erzielt hat (△AIME 2024: 81 % △MATH-500: 98.6 △SWE-BENCH: 51.1 △MMLU: 91.2).
Darüber hinaus hat CLEVI angesichts zunehmender Bedenken hinsichtlich des Schutzes personenbezogener Daten und der Sicherheit aufgrund der verstärkten Nutzung von AI Assistant die Plattform so bereitgestellt, dass eine Registrierung für die Ivy-App mit einem Minimum an personenbezogenen Daten möglich ist. Für öffentliche Einrichtungen und Unternehmen wird auch eine On-Premises-Installation entsprechend der jeweiligen Nutzerumgebung unterstützt, wodurch die Sicherheitsprobleme gelöst wurden.
Ein Vertreter von CLEVI erklärte: „Unser Unternehmen wird sich nicht auf die Veröffentlichung von Ivy beschränken, sondern plant, künftig einen Agenten zu veröffentlichen, der sich direkt in Gespräche zwischen Einzelpersonen und Gruppen von Nutzern einschaltet, darauf antwortet und daran teilnimmt. Darüber hinaus haben wir die Forschung und Entwicklung von AI-basierten aktiven Workflow-Agenten „ARI“ (Adaptive Reasoning Intelligence) abgeschlossen und bereiten die Veröffentlichung entsprechender Services vor. Diese ermöglichen eine effizientere Nutzung von AI in verschiedenen Bereichen wie Bildung und R&D sowie in unternehmensweiten Enterprise-Resource-Planning-(ERP-)Systemen. Außerdem haben wir Methoden zur präzisen Objekterkennung und Echtzeitsteuerung bei der Produktion von Videoinhalten und der Analyse medizinischer Bilder entwickelt. Wir bitten um großes Interesse an den weiteren Aktivitäten von CLEVI, das mit innovativer Technologie, herausragender Leistung und Kostensenkungen auf dem globalen AI-Markt aktiv sein wird.“
Ivy („Ivy“) ist inzwischen im Google Play Store registriert und kann auch über die offizielle Unternehmenswebsite sowie die Ivy-Downloadseite heruntergeladen und verwendet werden.
Reporter Oh Seok-ju [email protected]
Quelle: Daily Economy (Reporter Oh Seok-ju) | https://www.kdpress.co.kr/news/articleView.html?idxno=136384
