CLEVI ist ein Unternehmen, das vielfältige KI-Lösungen entwickelt und seine technologische Kompetenz in zahlreichen Bereichen unter Beweis gestellt hat, darunter die Automatisierung von Codierung, Physical AI, drohnenbasierte Situationswahrnehmung, digitale Zwillinge sowie Lerndaten auf Basis von Teleoperation und Synchronisierung. Durch das generative KI-Modell „Ivy“ ermöglicht CLEVI den Einsatz leistungsstarker und kostengünstiger KI und schafft durch die Registrierung mit minimalen personenbezogenen Daten sowie die Unterstützung von On-Premises-Installationen zusätzliches Vertrauen in die Sicherheit. Ziel ist es, eine Plattform bereitzustellen, mit der sich Lösungen allein durch Vorstellungskraft und ohne Fachkenntnisse umsetzen lassen.
CLEVI-CEO Lee Hwan-ho / Foto: Robot Technology
Lösungen auf Basis von Foundation-Modellen
CLEVI ist ein auf KI spezialisiertes Unternehmen, das ein Foundation-Modell mit 1,4 Billionen Parametern entwickelt hat und über technologische Fähigkeiten verfügt, die sich mit denen globaler Big-Tech-Unternehmen wie OpenAI messen lassen. Lee Hwan-ho, CEO von CLEVI, sagte: „Unter dem Slogan ‚Once Fiction Now Reality‘ ist es unser Ziel, auf Grundlage von Vorstellungskraft und Ideen die Basis dafür zu schaffen.“ Im Mittelpunkt steht die Bereitstellung einer Plattform, mit der Nutzer ihre Vorstellungskraft auch ohne Fachkenntnisse in die Realität umsetzen können.
CLEVI bietet auf Grundlage seines eigenen Foundation-Modells Lösungen in verschiedenen Bereichen an. Ein herausragendes Beispiel ist ein hochentwickelter Coding Agent, der nicht bei der einfachen Codegenerierung stehen bleibt, sondern auf Anfrage des Nutzers auch die automatisierte Erstellung einer Website von Grund auf bis zur Bereitstellung auf einem Server ermöglicht. CEO Lee Hwan-ho sagte: „Die Technologie eignet sich für Vibe Coding, und während der Demonstration waren viele Entwickler von der Leistung beeindruckt.“
Ein Besucher probiert den Coding Agent von CLEVI selbst aus. / Foto: Robot Technology
Auch in den Bereichen Robotik und Drohnen setzt sich die AI-Technologie von CLEVI deutlich ab. Im Bereich Physical AI zeigt eine Person eine bestimmte Handlung etwa 50-mal, woraufhin die Plattform diese durch verstärkendes Lernen trainiert, sodass der Roboter autonom handeln kann. Bisher waren dafür mehrere Tausend bis Zehntausende Wiederholungen erforderlich, doch CLEVI hat dies auf 30 bis 50 Durchläufe verkürzt und ermöglicht den Prozess ohne direkten Eingriff von Entwicklern. Darüber hinaus werden mithilfe der internen AI zur Bildbearbeitung virtuelle Daten generiert, wodurch eine effiziente Lernumgebung bereitgestellt wird, ohne dass aufwendig reale Daten gesammelt werden müssen.
Im Drohnenbereich werden bestimmte Situationen wie Katastrophen und Unglücksfälle erkannt und mithilfe von AI-Prognosen und Kamerabildern analysiert. Dadurch können mögliche Ereignisse und sogar geeignete Reaktionsmethoden beurteilt werden, was eine schnelle und effiziente Krisenreaktion ermöglicht.
Technologien für digitale Zwillinge und Teleoperation
Die technologische Kompetenz von CLEVI zeigt sich auch im Bereich der digitalen Zwillinge. Durch den Aufbau virtueller Umgebungen können Tests durchgeführt werden, die in der realen Umgebung schwierig oder unmöglich sind. Auf dieser Grundlage konnten mithilfe von Teleoperation und Synchronisierung trainierte Daten angewendet und erweitert werden, sodass die Demonstration humanoider Roboter möglich wurde. Ein Large Language Model (LLM) wurde als On-Device-AI integriert, damit der Roboter Situationen menschenähnlich beurteilen und entsprechend handeln kann. Auf dieser Basis wurde eine Lösung entwickelt, bei der Roboter anstelle von Menschen in gefährliche Umgebungen wie radioaktiv belastete Gebiete eingesetzt werden. Langfristig ist es das Ziel, Roboter zu entwickeln, die auch nicht trainierte Befehle autonom beurteilen und ausführen können.
Gesamtansicht des CLEVI-Standes auf der AI EXPO / Foto: Robotertechnologie
Auch das Problem der Kosten für die Entwicklung und den Betrieb von AI wurde gelöst. Das im März 2025 veröffentlichte generative AI-Modell „Ivy“ ist ein leistungsstarkes und kostengünstiges Modell, das die Belastung von Unternehmen bei der Einführung von AI durch Entwicklungskosten von etwa 150 Millionen Won und durchschnittliche monatliche Betriebskosten von 10 Millionen Won reduziert. Ivy bietet leistungsstarke Funktionen wie Echtzeitlernen, die Verarbeitung mehrerer Datentypen, einen Code-Interpreter und die Erstellung von Expertenmodellen und erzielte auch in Benchmark-Tests mit Open AI, DeepSeek und anderen hohe Punktzahlen.
Darüber hinaus hat CLEVI auch im Hinblick auf die Sicherheit Vertrauen geschaffen. Um Bedenken hinsichtlich des Verlusts personenbezogener Daten durch die zunehmende Nutzung von AI-Assistenten zu verringern, kann die Ivy-App mit nur minimalen personenbezogenen Daten registriert werden. Öffentliche Einrichtungen und Unternehmen können zudem durch eine On-Premises-Installation ein an ihre Umgebung angepasstes Sicherheitssystem aufbauen.
CEO Lee Hwan-ho betonte: „Letztendlich besteht CLEVIs Ziel darin, eine Plattform zu entwickeln“, und erklärte: „Wir werden eine Plattform bereitstellen, auf der jeder auch ohne Fachkenntnisse mit seiner Vorstellungskraft eigene Lösungen entwickeln kann.“
Reporter Lim Seung-hwan
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Quelle: Robotertechnik (Reporter Lim Seung-hwan) | https://robotzine.co.kr/entry/276139
